Aufsetzanleitung Aura™ Partikelmasken 9300+Gen3

  • Eine Atemschutzmaske schützt nur, wenn sie an den Rändern dicht auf dem Gesicht aufsitzt. Ist dies nicht der Fall, ist ein Schutz nicht gegeben, denn an undichten Stellen
    kann verunreinigte Luft eindringen. Nur eine gut angepasste Maske bietet einen sicheren Dichtsitz, Tragekomfort und Sicherheit. Bitte befolgen Sie daher stets die
    Download Aufsetzanleitung, wenn Sie eine Partikelmaske der Serie Aura™ 9300+Gen3 aufsetzen.


NEUE Aufsetzhilfen an Maskenober -und Unterseite

- Leichteres und hygienisches Öffnen der Maske
- Zum leichteren Vorformen, Aufsetzen, Korrigieren und Absetzen der Maske

NEUE Aufsetzhilfen an Maskenober -und Unterseite

- Leichteres und hygienisches Öffnen der Maske
- Zum leichteren Vorformen, Aufsetzen, Korrigieren und Absetzen der Maske

Siegelpunkte

- Reduzieren das Beschlagen von Brillen

Siegelpunkte

- Reduzieren das Beschlagen von Brillen

Integrierter Nasenbügel

- Flexibel und komfortabel anpassbar

Integrierter Nasenbügel

- Flexibel und komfortabel anpassbar

3-teiliges Design

- Für mehr individuelle Passform

3-teiliges Design

- Für mehr individuelle Passform

NEUES Cool Flow™ Komfortventil*

- "Grip"-Funktion zum leichteren Aufsetzen, Korrigieren und Absetzen der Maske
- Öffnet sich 37 Prozent leichter
- Kühleres Atmen
*(nur 9312+Gen3, 9322+Gen3, 9332+Gen3)

NEUES Cool Flow™ Komfortventil*

- "Grip"-Funktion zum leichteren Aufsetzen, Korrigieren und Absetzen der Maske
- Öffnet sich 37 Prozent leichter
- Kühleres Atmen
*(nur 9312+Gen3, 9322+Gen3, 9332+Gen3)

Aufsetzanleitung Video


Aufsetzanleitung Schritt-für-Schritt

  • Aufsetzanleitung – Schritt 1

    1. Mit der Rückseite nach oben, nehmen Sie die beiden Aufsetzhilfen und ziehen die Ober- und Unterseite der Maske auseinander.

  • Aufsetzanleitung – Schritt 2

    2. Ziehen Sie die Aufsetzhilfen solange, bis sich der Nasenbügel biegt und die Maske eine Körbchenform annimmt. Stellen Sie sicher, dass die Maske vollständig entfaltet ist.

  • Aufsetzanleitung – Schritt 3

    3. Während Sie die Maske noch an den beiden Aufsetzhilfen halten, setzen Sie die Maske mit der offenen Seite auf Ihr Gesicht.

  • Aufsetzanleitung – Schritt 4

    4a) Maske MIT Ventil: Greifen Sie dieses mit einer Hand, um die Maske auf Ihr Gesicht zu halten.

    4b) Maske OHNE Ventil: Halten Sie die ganze Maske mit einer Hand auf Ihr Gesicht.

  • Aufsetzanleitung – Schritte 5,6

    5. Mit der anderen Hand ziehen Sie nacheinander, einzeln die Kopfbänder über den Kopf.

    6. Positionieren Sie das obere Band auf dem Hinterkopf oberhalb der Ohren, und das untere Band in den Nacken unterhalb der Ohren. Die Bänder dürfen nicht verdreht sein. Nutzen Sie die beiden Aufsetzhilfen, um die Unter- und Oberseite der Maske so anzupassen, dass Sie komfortabel sitzt. Stellen Sie sicher, dass die Maske vollständig auseinander gefaltet ist und die Aufsetzhilfen wieder flach an der Maske anliegen.

  • Aufsetzanleitung – Schritt 7

    7. Nutzen Sie beide Hände, um den Nasenbügel anzuformen und damit einen guten und sicheren Dichsitz zu erreichen. Das Anformen des Nasenbügels mit nur einer Hand kann zu Undichtigkeiten und damit zu vermindertem Schutz führen.

  • Aufsetzanleitung – Schritt 8

    8. Der Dichtsitz der Maske soll vor dem Betreten des Gefahrenbereichs überprüft werden.

Faktenübersicht Dichtsitzprüfung (Fit-Test)

Nicht nur wird die Dichtsitzprüfung (Fit-Test) in einigen Regelwerken gefordert, sie ist vor allem wesentlich für einen funktionierenden Atemschutz. Die Liste fasst einige Argumente und Fakten zur Dichtsitzprüfung zusammen.

  • Dichtsitzprüfungen sollen vor dem erstmaligen Gebrauch eines ansitzenden Atemschutzes durchgeführt werden.
    Und es soll eine erneute Dichtsitzprüfung (Fit-Test) für Mitarbeiter durchgeführt werden, wenn eine andere Atemschutzmaske (Größe, Typ, Modell oder Hersteller) eingesetzt wird, wenn körperliche Veränderungen eintreten, die den Sitz beeinflussen können (z. B. erhebliche Gewichtsänderung, zahnmedizinischer Eingriff oder andere Veränderungen im Gesicht) sowie ggf. nach gesetzlicher Vorschrift in regelmäßigen Abständen (die OSHA in den USA z. B. schreibt eine mindestens jährliche Prüfung vor).
  • Diese auch als filtrierende Halbmasken bezeichneten, ansitzenden Atemschutzmasken sollen einer vorherigen Dichtsitzprüfung (Fit-Test) unterzogen werden, wenn ihr Gebrauch am Arbeitsplatz vorgeschrieben ist. In manchen Ländern wie den USA und im Vereinigten Königreich ist dies der Fall, 3M empfiehlt jedoch in allen Fällen, jede Einweg-Atemschutzmaske bei vorgeschriebenem Gebrauch vorher auf ihren Dichtsitz zu testen.
  • Allerdings gilt in vielen Ländern die Vorgabe, dass der Prüfer über ausreichende Kenntnisse verfügen muss, um die Dichtsitzprüfung korrekt durchzuführen, fehlerhafte Prüfungen zu erkennen und die Ausrüstung vorschriftsmäßig zu reinigen und instandzuhalten. In einigen Ländern gibt es freiwillige Akkreditierungsprogramme für die Fit-Tester, zum Beispiel das Fit2Fit Programm der britischen BSiF (www.fit2fit.org).
  • Ein qualitativer Fit-Test (QLFT) darf nur zur Dichtsitzprüfung bestimmter Atemschutzgeräte eingesetzt werden. Dabei muss der Anwender einen bestimmten Geschmack, Geruch oder Reizstoff erkennen. Eine quantitative Dichtsitzprüfung (QNFT, Quantitative Fit Test) kann zur Prüfung jedes dichsitzenden Atemschutzgerätes verwendet werden. Das Verfahren misst mit einem Instrument die Undichtigkeit an der Gesichtsabdichtung und liefert als Ergebnis einen numerischen Wert, den sog. „Fitfaktor“.
  • Ohne Dichtsitzprüfung (Fit-Test) ist nicht erkennbar, ob die Atemschutzmaske bei einem bestimmten Träger tatsächlich das angegebene Schutzniveau erzielt. Eine schlecht sitzende Atemschutzmaske wird vermutlich nicht den ausgewiesenen Nominalen Schutzfaktor (NPF) oder zugewiesenen Schutzfaktor (APF oder VdGW) für den Mitarbeiter erreichen und ihn eher einer Gefährdung durch luftgetragene Schadstoffe aussetzen.
  • Der Atemschutz funktioniert nur, wenn die Luft durch den Filter eintritt. Luft nimmt den Weg des geringsten Widerstands. Wenn die Maske nicht am Gesicht abdichtet, strömt die Luft um den Filter herum statt durch ihn hindurch. Bei Einweg-Atemschutzmasken ist darum wichtig, eine gute Passform zu wählen und für einen dichten Sitz zu sorgen.
  • Atemschutz wird oft parallel mit anderer persönlicher Schutzausrüstung (PSA) getragen. Schutzbrillen, Gehörschutz, Schutzvisiere, Schutzhelme und Schutzanzüge können mit dem Atemschutzgerät um Platz im Gesicht, am Kopf und am Körper konkurrieren und dessen Dichtigkeit beeinträchtigen. Die Dichtsitzprüfung soll sicherstellen, dass die Ausrüstung kompatibel ist und nicht die Wirksamkeit des Atemschutzes herabsetzt, weil dieser nicht richtig abdichten kann.
  • Bärte aller Art und selbst Bartstoppeln beeinträchtigen den Dichtsitz einer Einweg-Atemschutzmaske, wenn sie im Bereich der Dichtlinie liegen. Es ist dementsprechen vorgesehen, dass Mitarbeiter am Tag der Dichtsitzprüfung und bei Anwendung des Atemschutzgerätes glatt rasiert sind und keine Behaarung im Bereich der Dichtlinie vorhanden ist.
  • Deshalb umfasst die Dichtsitzprüfung (Fit-Test) mehrere Übungen wie das Drehen des Kopfes und Sprechen. So wird ermittelt, ob die Dichtigkeit auch bei Bewegungen des Trägers erhalten bleibt.
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